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Frieden in Aktion
01.03.2022 09:40

Der Vatikan bittet alle Ordensleute um Gebet für Frieden in der Ukraine.
Der Schweizer OFS beteiligt sich bereits aktiv mit einem speziell entworfenen Friedensgebet, sowie diverse Pfarreien zeigen sich engagiert; so findet etwa heute Abend in der Ustermer St. Andreas-Kirche eine Friedensandacht statt.

Papst Franziskus selbst ruft weiter zum Friedensfasten an Aschermittwoch auf.

Kirche St. Josef, Glattfelden ZH, CH

Die Lage scheint weiter mehr als nur angespannt, Hiobsbotschaft folgt auf Hiobsbotschaft, von russischen Nuklearwaffen "zur Abschreckung" bis zu laufend neuen Gefechten mit vielen, vielen, sinnlos ermordeten Opfern, auf allen Seiten.

Versuchen wir, weiter zu hoffen. Horchen wir, vielleicht wider des eigenen Realitätssinns, auf, bei jeder neuen, angebotenen Geste des Dialoges, bei all den tausenden Menschen, die für den Frieden auf die Strassen gehen, von Züri bis Russland.

Freuen wir uns umso mehr über jeden Tag, jede Stunde, die uns geschenkt. Und vergessen wir darüber jene nicht, die nicht so viel Glück haben, wie wir...

Wer seinen Worten mit Taten Nachdruck verleihen will:
es gibt inzwischen zahlreiche Optionen, um Menschen vor Ort zu unterstützen, beispielsweise über den Malteserorden und die Caritas.

Es ist mir ein Anliegen, in dieser ganzen Lage zu ergänzen:
Es geht nicht nur um den Frieden in der Ukraine, in Europa, vor unserer eigenen Haustür, weil es uns ja jetzt plötzlich betrifft. Es geht um den Frieden weltweit!

Vergessen wir die Kriegsopfer Syriens nicht.
Die Opfer von Bokor Haram, in Burkina Faso.
Die Uiguren in den Lagern von China.
Und vergessen wir auch unsere Nächsten nicht, die auch in der Schweiz vielleicht noch immer unter den Umständen der COVID-Krise und ihren Folgen leiden.

Die ganze Welt ist gegeisselt von Elend.
Vergessen wir nicht, hinzuschauen
. Und wer auch nur in einer einzigen Sache zu handeln vermag: etwas ist immer mehr als nichts.

Hoffnungsschimmer
Memento mori